Blog : Praktikum

Emsdettener Volkszeitung: Praktikantin trifft Kanzlerin

Emsdettener Volkszeitung: Praktikantin trifft Kanzlerin

Carolin Westers hospitiert im Landtag

EMSDETTEN. Vier Wochen im Landtag von Nordrhein-Westfalen – das setzte sich Carolin Westers in den Sommersemesterferien als Ziel. Sie begleitete im Rahmen ihres Studiums die heimische Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Christina Schulze Föcking aus Steinfurt.

Entscheidungen

„Wie wichtig die politischen Entscheidungen sind, die im Landtag getroffen werden, fiel mir vor allem in der Plenarwoche auf, in der die Abgeordneten im Plenarsaal debattieren. Flüchtlingspolitik, der Haushalt für 2016 und die Debatte um das Gelände New Park standen im Vordergrund des Meinungsstreites im Plenarsaal“, berichtet Carolin Westers.

Aber auch was hinter dem Vorhang geschieht, konnte sie miterleben. Inhalte: Welche Vorbereitungen müssen für Arbeitskreise, Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen und Gespräche getroffen werden? „Ich habe für mich erkennen können, wie viel Herz Christina Schulze Föcking in die Tätigkeit steckt, obwohl der Beruf einer Politikerin sehr arbeitsreich ist“, so Westers, die lernen konnte, „wie die Kommunikation im und außerhalb des Landtag zwischen den Parteien stattfindet“.

Häufig konnte Carolin Westers die Landtagsabgeordnete auch im Wahlkreis oder bei anderen Veranstaltungen im Land NRW begleiten. Dazu gehörten zum Beispiel der Waldbauerntag NRW oder ein Schulbesuch in der Anne-Frank Realschule Greven.

Feier in der Flora

„Am Ende der ersten Praktikumswoche feierte die CDU NRW in der Flora in Köln ihr 70-jähriges Bestehen. Christina Schulze Föcking war eingeladen und ich durfte sie dabei begleiten“, sagt Westers: „Zwei Sitzreihen hinter der Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte ich die Veranstaltung verfolgen. Besonders schön war es auch, den ehemaligen Ministerpräsidenten der CDU, Jürgen Rüttgers, und eine so bedeutende Persönlichkeit wie Norbert Blüm zu sehen.“

Zusätzlich zum Praktikum im Landtag begleitete Westers auch den zukünftigen Landrat, Klaus Effing, bei Wahlkampfterminen.

Inklusion: Sorgfalt bei der Umsetzung

Inklusion: Sorgfalt bei der Umsetzung

: Sorgfalt bei der Umsetzung

Besuch der Josefsschule: Die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking (M.), hier mit Schulleiter Rainer Blenkers (r.), Schülern und Lehrern, informierte sich über den Schulalltag.

WETTRINGEN. Bei einem Besuch in der Josefsschule informierte sich die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christina Schulze Föcking, über die tägliche Arbeit der Förderschule.

„Zusammen die Schwierigkeiten des Alltags meistern, das Schöne darin gemeinsam leben, Verhaltensauffälligkeiten erkennen und neue Wege zur Veränderung gehen, Freunde finden – für die Josefsschule ist das jeden Tag mehr als nur eine Aufgabe. Es ist Alltag“, heißt es in der Mitteilung des Caritasverbandes. „Mit wie viel Engagement und persönlichem Herzblut die Lehrer der Förderschule diese Aufgabe täglich zu ihrer ganz eigenen machen, war bei meiner Begleitung an einem ganz normalen Schulvormittag deutlich zu erkennen“, sagte Schulze Föcking.

Der Bereich der Inklusion an Schulen gehört zurzeit zu einem der wichtigsten schulpolitischen Themen. Vieles ist in Bewegung, zahlreiche Fragen ungeklärt. So stehen landesweit zahlreiche Förderschulen vor der Auflösung. „Wie das mit dem Ziel der besonderen Förderung und den Bedarfen der Inklusion vereinbar sein soll, weiß wahrscheinlich nicht mal die Landesregierung selber“, so Föcking. Der Bestand der Josefsschule (private Förderschule mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung) mit ihren 157 Schülern und 30 Lehrern erscheine zum jetzigen Zeitpunkt gesichert. Das sei eine gute Nachricht für alle Schüler, Eltern und die Lehrer.

„Wir brauchen ein Schulsystem, das den Bedürfnissen aller Schülerinnen und Schülern gerecht wird“, meinte Rainer Blenkers, Schulleiter der Josefsschule. „Ich begrüße den Schritt hin zu einer Gesellschaft, die das Ziel der Inklusion verfolgt. Gerade aber bei der Umsetzung an unseren Schulen rate ich zur Umsicht und Sorgfalt. Wir brauchen auch weiterhin Förderschulen in erreichbarer Nähe und eine gute personelle Ausstattung.“

 

15.11.2014, 12:00 Uhr