Westfälische Nachrichten: Einweihung des neuen Sportzentrums in Nordwalde

Westfälische Nachrichten: Einweihung des neuen Sportzentrums in Nordwalde

Westfälische Nachrichten: Einweihung des neuen Sportzentrums in Nordwalde

Einen traumhaften Sommertag bescherte der Himmel am Samstag den vielen Menschen aus Nordwalde und Umgebung, die zur Eröffnung des neuen Schul- und Sportzentrums mit dem Namen „Sparkassen-Stadion“ gekommen waren. Zumeist lachende Menschen. Über ihnen die goldene Sonne. Unter ihren Füßen butterweicher grüner Kunstrasen. Und vor ihnen auf apart dekorierten Stehtischen Sektkelche mit perlend frischen Getränken. „Bis drei Uhr sind die Getränke frei“, lachte Bürgermeisterin Sonja Schemann in die Mikros. „Ich sage voller Stolz, es ist uns gelungen, eine finanzielle Punktlandung hinzulegen. Beim Bau der 3,7 Millionen teuren neuen Sportanlage sind sogar noch 1800 Euro übrig geblieben! Also Prost!“

Von Dieter Klein

Doch dann oblag der charmanten Rathauschefin (im kleinen Schwarzen) die Aufgabe, all die vielen Ehrengäste zu begrüßen. Unter anderem: Landrat Thomas Kubendorf, MdB Karl Schiewerling, MdL Christina Schulze Föcking, Herrn Ishorst von der NRW-Bank, vom Namensgeber „Sparkasse“ den Vorstand Heinz-Bernd Buss und Christoph Wickenbrock, den Chef des Bau-Unternehmens „Tell“, Johann Tebben mit seinen Mitarbeitern, die Vertreter der Sportvereine, und hier besonders den Vorsitzenden des FC Nordwalde Heiner Brinkmann, dem sie die komplette neue Sportanlage „in treue Hände“ legte, die Leiter der Nordwalder Schulen sowie die Vertreter der Kirchengemeinden: Pfarrer Uwe Nachtwey, Diakon Konrad Kathmann und Pfarrer Ulf Schlien. Die geistlichen Herren gaben der neuen Anlage im Gebet ihren Segen und sorgten für Gelächter mit dem Kalauer: „Fußball gibt es in der Bibel nicht. Nur – dass es in der Noah-Geschichte heißt „Geh‘ Du in den Kasten, ich geh‘ in den Sturm!“

Großes Lob verteilte die Bürgermeisterin an das Planungsbüro und ihre Mitarbeiter im Rathaus. „Sie waren immer da, immer erreichbar und voll bei der Sache.“

In die detaillierten Planungen waren neben den Vertretern der Politik auch die Sportvereine mit eingebunden. So entstanden ein Hauptrasen-Spielfeld, ein Kunstrasenplatz, ein weiterer Trainingsplatz, eine Wettkampfbahn, ein Basketball- und zwei Volleyball-Felder, eine vierläufige Tartanbahn und zwei 100-Meter Bahnen mit zusätzlich aufstellbaren Hindernissen. Dazu kommen noch ein Beachvolleyball-Feld und Spielfelder für Boccia. FC-Vorsitzender Heiner Brinkmann: „Wir haben rund 650 Mitglieder mit 20 spielenden Mannschaften. Folglich haben wir uns auch um den Innenausbau des Sportlerheims als Begegnungsstätte mit seinen Sanitär- und Sozial-Räumen gekümmert. Und dazu gut 80 000 Euro eingebracht.“

Natürlich blieb es nicht bei dem offiziellen Sektempfang. Gleich mit dem Abräumen der Gläser zogen die Jugendfußballer auf den grünen Rasen, um Fußball zu spielen. Leider durften sie auf zwei besonders schöne Bälle – in Gold und Silber und den Unterschriften der Preußen-Münster-Ersten – nicht losballern. Die kamen neben drei weiteren Spenden-Bällen in eine Versteigerung. Bürgermeisterin und Auktionatorin Sonja Schemman: „Geld wird immer wieder gebraucht.“