Westfälische Nachrichten: Christina Schulze Föcking besucht Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Westfälische Nachrichten: Christina Schulze Föcking besucht Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Westfälische Nachrichten: Christina Schulze Föcking besucht Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Arbeit direkt vor Ort hat ihren Preis

Burgsteinfurt – Beim Jüngsten will die Trotzphase einfach nicht aufhören. Die Große legt mitten in der Pubertät die Nerven der Familie blank. Und die gut gemeinten Hinweise der Verwandtschaft bringen das Fass zum Überlaufen. Da ist guter Rat nicht teuer, sondern sogar kostenfrei – und die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes an der Wasserstraße in Burgsteinfurt ein qualifizierter Ansprechpartner, schreibt die CDU in einem Pressebericht. Vor Ort haben sich jetzt die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking bei Tobias Bendfeld (Leiter), Monika Hoge und Susanne Sander (Team), sowie Heinz van Goer (Geschäftsführender Vorstand Diakonisches Werk) über die Arbeit der Einrichtung informiert. Weitere Gesprächsteilnehmer waren Franzis Ruwe (Förderverein) und Doris Gremplinski (Vorsitzende Kreisjugendhilfeausschuss).

Die Nachfrage steige. Und die Gründe der Ratsuchenden, die Beratungsstelle zu besuchen, ganz unterschiedlich. „So spielen neben Fragen rund um die Erziehung und das Erziehungsverhalten (unter anderem konsequente Erziehung, Pubertätskonflikte) auch Probleme im schulischen Bereich (Mobbing, Konflikte mit Lehrern), emotionale Krisen (Suizidgedanken, Selbstwertprobleme), die Trennung der Eltern eine Rolle“, machte Bendfeld deutlich. Darüber hinaus werden eine Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie eine Kurberatung angeboten.

Formen und Orte einer Erziehungsberatung sollen sich den Bedürfnissen von Familien anpassen, so lautet der Anspruch. „Schwellenängste abbauen und Zugänge erleichtern, niemand muss sich scheuen, dieses gute Angebot zu nutzen“, warb Schulze Föcking dafür, die Hilfen zu nutzen. Die CDU-Politikerin nahm die Bitte des Trägers mit nach Düsseldorf, sich dafür einzusetzen, dass die Landesförderung den Gegebenheiten eines großen Flächenkreises angepasst wird. „Wenn wir die Beratung weiter vor Ort anbieten wollen, muss sich dieses auch in einer stärkeren Förderung wiederfinden“, hieß es von Seiten der Diakonie.

Insgesamt betreut die Beratungsstelle ein Einzugsgebiet mit 90 000 Einwohnern. Eine Herausforderung, der man sich stelle und die durch eine gute Netzwerkarbeit zu bewältigen sei. Das sich die Kommunen trotz schwieriger Haushaltslagen finanziell beteiligen, mache deutlich, wie wichtig auch der Politik dieses Angebot für Eltern, Kinder und Jugendliche sei.