Blog : Regierungspräsident

CDU-Münsterlandrund zum Gespräch bei Regierungspräsident Prof. Dr. Klenke

CDU-Münsterlandrund zum Gespräch bei Regierungspräsident Prof. Dr. Klenke

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Münster. – Zum Jahresende stand für die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Regierungsbezirk Münster noch ein Gespräch mit Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke auf dem Programm. Großes Thema und intensiv diskutiert wurde einmal mehr über die Inklusion und das Stichwort „gemeinsames Lernen“. Hier wurde deutlich, dass nach wie vor große Unsicherheit herrscht und das Thema in der Praxis „mit der Brechstange“ umgesetzt wird. Aus Sicht der Bezirksregierung muss mehr Qualität hereingebracht werden, vor allem durch mehr Lehrer und eine entsprechende Fortbildung des Lehrpersonals. Die CDU-Landtagsabgeordneten sagten hier ihre Unterstützung zu.

Weitere Themen des rund zweistündigen Gesprächs waren die Entwicklung der kommunalen Haushalte, der Austausch von älteren Einsatzfahrzeugen bei Polizei und Feuerwehr sowie das vorzeitige Auslaufen des Sonderprogramms „Bildungscheck NRW Fachkräfte“ zum 31.10.2014. Hier hatte der Regierungspräsident gute Nachrichten: ab Januar 2015 soll das Programm mit leicht abgeänderten Inhalten wieder aufgelegt werden.

Gespräch der CDU-MdL Regierungsbezirk Münster mit dem Regierungspräsidenten

Gespräch der CDU-MdL Regierungsbezirk Münster mit dem Regierungspräsidenten

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Die CDU-Landtagsabgeordneten des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region mit Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (4.v.l.)

Zum traditionellen Austausch über aktuelle Themen hatte Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke die CDU-Landtagsabgeordneten des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region eingeladen.

Auf der Tagesordnung standen Themen aus zahlreichen Bereichen – unter anderem die Planungen zum neuen Regionalplan und das Thema Inklusion.

Die CDU-Landtagsabgeordneten berichteten über Beispielfälle aus ihren Wahlkreisen, in denen Eltern der dringend notwendige schulische Förderbedarf für ihre Kinder abgelehnt wurde.

Die Vertreter der Bezirksregierung zeigten sich überrascht und sagten zu, den Fällen nachzugehen

Christina Schulze Föcking berichtete von einem Fall aus dem Kreis Steinfurt, wonach Kindern im Biologieunterricht durch entsprechende Unterrichtsmaterialien ein völlig einseitiges und tendenziöses Bild von der Landwirtschaft vermittelt wurde. Es sei jedoch Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ein umfassendes und der Realität entsprechendes Bild zu vermitteln. Dies sei im vorliegenden Fall vollkommen verfehlt.

Dieser Form der Wissensvermittlung habe in vielen Familien für Kopfschütteln und Entrüstung gesorgt. Mitunter sei es sogar zu Anfeindungen gegen Kinder aus Landwirtschaftsfamilien gekommen.

Auch diesen Fall versprach die Bezirksregierung zu überprüfen.