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Westfälische Nachrichten: Ortstermin der CDU in der Burgsteinfurter Realschule

Westfälische Nachrichten: Ortstermin der CDU in der Burgsteinfurter Realschule

Inklusion bedeutet neue Herausforderung

Burgsteinfurt – „Im Gespräch bleiben. Diesen Anspruch erfüllen wir gerne“, hat Doris Gremplinski bei einem Besuch erklärt, den die CDU-Ortsvorsitzende mit ihren Parteikollegen und Christina Schulze Föcking (MdL) jetzt der Realschule abgestattet hat. Realschulrektor Hans-Dieter Jürgens und sein Stellvertreter Ulrich Northoff nahmen die Gelegenheit wahr, die Gruppe umfassend über Schulkonzepte, Schulentwicklung und bauliche Maßnahmen zu informieren, heißt es in einem Pressetext der CDU.

„In Burgsteinfurt ist das Schulsystem absolut intakt. Der Beschluss, das dreigliedrige Schulsystem zu erhalten, ist demokratisch gefallen. Der Elternwille war Grundlage und somit können sich der Blick und die Arbeit wieder ganz auf das Wichtigste, nämlich die Kinder und Jugendlichen und ihre schulische Bildung richten“, hieß es von Seiten der Schulleitung und der Politik.

Gut eingesetzt seien die Mittel aus dem Konjunkturpaket, schreibt die Union weiter in ihrem Pressebericht. Der Sanierungsstau konnte erheblich abgebaut werden. Die Klassenräume und das gesamte Schulgebäude würden sich ansprechend und gepflegt präsentieren.

„Das große Plus an unserer Schule ist das einvernehmliche Miteinander von Schülern, Eltern und Lehrkräften. Wir handeln gemeinsam, Wir kümmern uns um jeden, wir fördern die Leistungsbereitschaft“, stellte Hans-Dieter Jürgens das Leitbild der Schule ganz in den Mittelpunkt. Die technische Ausstattung habe sich zudem weiter verbessert, die Vorbereitungen für die weiteren Aktivitäten zum 150-jährigen Bestehen laufen mit großem Engagement.

Eine wertvolle Hilfe bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen bei der Ausstattung der Schule leiste der Freundeskreis. Vorsitzender Norbert Kerkhoff verwies darauf, wie der Schulhof neu gestaltet wurde, wie die Ausstattung mit Instrumenten unterstützt und Sponsoren für das Jubiläum gewonnen wurden.

Deutlich stellten Jürgens und Northoff abschließend die Herausforderungen der Inklusion in den Fokus. Einig war man sich im Gesprächskreis, dass die bisher bekannten Vorgaben nicht ausreichen, um den Bedürfnissen der betroffenen Kinder und Eltern gerecht zu werden. Neben einem erhöhten finanziellen Engagement des Landes zur Verbesserung der personellen Ausstattung bedürfe es vermehrter Fortbildungsangebote sowie konkreter Handlungsanleitungen, damit Anspruch und Wirklichkeit dieser wichtige Aufgabe übereinstimmen und eine optimale Förderung der Kinder ermöglicht wird.