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Westfälische Nachrichten: Wechsel an der Spitze der Seniorenunion Metelen

Westfälische Nachrichten: Wechsel an der Spitze der Seniorenunion Metelen

Lucie Niggemeier löst Elsbeth Richter als Vorsitzende ab

-kako- Metelen – Einen Wechsel an der Spitze der Metelener Seniorenunion gab es beim politischen Frühshoppen am Freitag in der Gaststätte Elling. Die Vorsitzende Elsbeth Richter gab ihren Posten auf. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christina Schulze Föcking, die gemeinsam mit Bürgermeister Gregor Krabbe zu Gast war, leitete den Wahlgang, nachdem sie das Wirken von Richter gewürdigt hatte und der Ehrenvorsitzende Karl Hollekamp sich zu Wort gemeldet hatte: „Das waren wirklich schöne Jahre mit Dir als Vorsitzende“

Die bisherige Stellvertreterin Lucie Niggemeier ist die Nachfolgerin Richters, die selber auf den Stellvertreter-Posten wechselte. Schriftführer Bernhard Stening und Kassenwart Alfons Langehaneberg wurden bestätigt. Beisitzer sind Eleonore Elling, Heinz Gehrke, Fritz Lösing und Monika Menzel.

Nach den Wahlen berichtete Christina Schulze Föcking über aktuelle Themen aus Düsseldorf. Besonders interessant für die Metelener waren dabei die Themen Inklusion und Landesjagdgesetz. „Auch Eltern aus Metelen haben mich in der Bürgersprechstunde auf die Inklusion angesprochen. Inklusion ist wichtig, und wir befürworten sie auch. Allerdings in Maßen, so dass kein Kind hinten runter fällt. In dieser Geschwindigkeit kann es nicht funktionieren“, erklärt Schulze Föcking.

Auch das Landesjagdgesetz regt die Metelener zu Diskussionen an. Vor kurzem demonstrierten rund 15 000 Jäger vor dem Landtag, um ihren Unmut über das neue Gesetz zu verkünden – viele davon kamen aus dem Kreis Steinfurt, 38 aus der Vechtegemeinde. Die CDU habe bereits einen Änderungsantrag gestellt. „Wir wollen eine Lösung im Sinne des Artenschutzes, mit der alle arbeiten können“, verkündete Christina Schulze Föcking.

Auch Krabbe nutzte die Gelegenheit, um über die aktuelle Gemeindeentwicklung zu informieren. Das Klimaschutzkonzept würde die Gemeinde bereits angehen, nun plane sie ein Einzelhandelskonzept. „Das entscheiden jedoch nicht nur wir im Rathaus. Jeder Bürger kann sich daran beteiligen“, rief der Bürgermeister jeden auf, sich in den Prozess einzubringen. Die Gespräche rund um Gemeinde- und Landespolitik führten die Senioren am Frühstücksbuffet fort.

Westfälische Nachrichten: Kinderkrebshilfe – „Die Ideen gehen uns nie aus“

Westfälische Nachrichten: Kinderkrebshilfe – „Die Ideen gehen uns nie aus“

Die Gruppe „Montagstreff“, in der sich zehn Frauen mit vielen kreativen Ideen engagieren, sammelte in den letzten zwölf Monaten 10 000 Euro für die Kinderkrebshilfe in Münster. Schon seit fünf Jahren haben sich die Frauen die Unterstützung der kranken Kinder zur Aufgabe gemacht.

Noch nie war der Erfolg für die zehn Frauen von der „Montagstreff“-Gruppe so groß wie in den vergangenen zwölf Monaten. Vor fünf Jahren hatten sie sich zusammengefunden, um jährlich die Kinderkrebshilfe in Münster zu unterstützen. Damals überreichten sie als Erlös aus Brot-, Kuchen-, Marmeladen- und Dekoartikelverkauf 800 Euro an Vereinsmitglied Christina Schulze Föcking.

Im vergangenen Jahr waren es bereits 9000 Euro. „Das hat uns selbst sehr erstaunt, und wir dachten, das sei nicht mehr steigerungsfähig“, erzählen die Frauen jetzt im Wohnzimmer von Elisabeth Stauvermann. War es aber doch: Mit 10 000 Euro fiel die Spende für den Verein jetzt erstmals fünfstellig aus.

Unzählige Stunden haben sie gebacken, gekocht und gemeinsam gebastelt – letzteres zumeist immer montags, daher auch der Name der Gruppe – und die Sachen auf verschiedenen Märkten angeboten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass besonders Sterne, Engel, Herzen und Hasen aus Ytong-Stein gut nachgefragt werden. „Die Ideen gehen uns eigentlich nie aus“, ist den Frauen nicht bang, dass sie auch künftig den richtigen Geschmacksnerv treffen.

Das eigene Engagement wollen sie aber gar nicht so hoch hängen. „Ich muss deswegen nicht unbedingt in die Zeitung“, sagt eine. Viel wichtiger ist ihnen, allen Käufern Dank zu sagen. Denn sie seien es ja, die den Erfolg ausmachten. „Wir erleben auch oft, dass die Leute mehr geben, weil sie den guten Zweck unterstützen wollen.“ Und dass ihr Anliegen bekannter und immer stärker nachgefragt wird, damit möglichst viel Geld für die Kinderkrebshilfe zusammenkommt, ist ein ebenfalls gemeinsam geäußerter Wunsch.

Christina Schulze Föcking, deren Mann Frank Vorstandsmitglied im Verein ist, ist gerührt vom selbstlosen Einsatz und der großen Spende, und das sagt sie auch. „Mir fehlen fast die Worte, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen“, fügt sie hinzu. Schulze Föcking berichtet von der großen Bedeutung finanzieller Unterstützung und der daraus resultierenden Hilfsmöglichkeiten für die erkrankten Kinder, Jugendlichen und Eltern in vielen Bereichen.

So sei es möglich, verschiedene Anschaffungen zu finanzieren, die den Betroffenen ihre Situation ein wenig erleichtern. Darüber hinaus werde die laut Schulze Föcking wichtige Arbeit von Erzieherinnen, Musiktherapeuten und Sozialarbeitern mitfinanziert.

Ein Teil des Geldes fließe zudem in die Forschung: „Fast dreiviertel der Kinder können heute geheilt werden. Das ist großartig.“ Gleichzeitig gebe es in der Region jährlich etwa 130 neu krebserkrankte Mädchen und Jungen, darunter auch solche, die erst wenige Monate alt seien.