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Westfälische Nachrichten: Schulze Föcking in der Kita: „Wir müssen vernünftig nachbessern“

Westfälische Nachrichten: Schulze Föcking in der Kita: „Wir müssen vernünftig nachbessern“

Dass sie ihr Versprechen wahr gemacht hat, rechneten die Elternvertreter und Einrichtungsleitungen Christina Schulze Föcking hoch an. Vor vier Wochen hatte die CDU-Landtagsabgeordnete den Termin ausgemacht – gestern Morgen stand sie pünktlich in der Tür vom Adolph-Kolping-Kindergarten.

Dass sie ihr Versprechen wahr gemacht hat, rechneten die Elternvertreter und Einrichtungsleitungen Christina Schulze Föcking hoch an. Vor vier Wochen hatte die CDU-Landtagsabgeordnete den Termin ausgemacht – gestern Morgen stand sie pünktlich in der Tür vom Adolph-Kolping-Kindergarten. Nicht alleine. Mitgebracht hatte die Steinfurter Politikerin Doris Gremplinski (CDU) aus dem Kreisjugendhilfeausschuss und Tilmann Fuchs, Leiter des Kreisjugendamtes – beide Experten, wenn es um die Situation in Kindertagesstätten geht. Über genau diese wollten die Borghorster Eltern mit Christina Schulze Föcking diskutieren oder anders gesagt, miteinander sprechen. Aus Elternsicht läuft da so einiges schief. Was die Landtagsabgeordnete bestätigen konnte: „Beim Kinderbildungsgesetz müssen wir vernünftig nachbessern.“ Und zwar so, dass es vor Ort praktikabel sei. Für Eltern und Erzieherinnen.

Um einen Platz für ihr dreijähriges Kind sicher zu bekommen, würde der Nachwuchs ungewollt oft schon unter drei Jahren angemeldet. Der Grund: In Borghorst fehle es an Ü3-Plätzen. Völlig unnötig und alles nur ein Gerücht, sagte Tilman Fuchs: „Es gibt ausreichend freie Plätze für Überdreijährige“, versicherte der Amtsleiter. Wenn vielleicht auch nicht immer in der Wunscheinrichtung: „Wir versuchen alles möglich zu machen, was geht.“ Allerdings gebe es Grenzen: „Wir können die Tagesstätten nicht vollpfropfen.“ Für die Eltern ein Hinweis: Das Kreisjugendamt betrachtet die Stadtteile getrennt. Fuchs: „Wir behandeln Borghorst und Burgsteinfurt in dieser Angelegenheit als eigenständige Kommunen.“

Ins Personal zu investieren, das forderte Doris Gremplinski von der Landesregierung: „Wenn wir Bildung ernst nehmen, geht es nur so.“ Nicht verstehen kann sie, warum das dritte Kindergartenjahr kostenfrei ist: „Wenn überhaupt wäre das erste als Anreiz sinnvoller.“ Die Mehrheit der Eltern konnte sich durchaus damit anfreunden, dass es kein kostenloses Jahr mehr gibt. Bedingung: Das Geld wird für die Betreuung der Kinder und die Ausstattung der Einrichtungen ausgegeben. Letztere macht in vielen Borghorster Tagesstätten einen normalen Alltag kaum noch möglich. Schon gar nicht, wenn künftig bei einer 35-Stunden-Buchung generell ein Mittagessen möglich sein soll, wie es der Entwurf zur Kibitz-Revision zurzeit vorsieht. Dann werde nicht in zwei, sondern vermutlich bald in drei Schichten gegessen werden müssen. Für Kinder und Erzieherinnen unzumutbar, so die Meinung von Christina Schulze Föcking.

Westfälische Nachrichten: Eltern fordern Nachbesserung

Westfälische Nachrichten: Eltern fordern Nachbesserung

Foto: Westfälische Nachrichten
Foto: Westfälische Nachrichten

-gun- Borghorst – Mehr Personal, eine gerechtere Platzvergabe und ein verlässliches Stundenbuchungsangebot – das sind nur drei Forderungen, die Eltern von Kindergartenkindern in Borghorst haben. Um auf die Situation in den Tageseinrichtungen hinzuweisen, hatten sie eine Unterschriftenaktion gestartet. Die Listen überreichten sie gestern der CDU-Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking, die das Eltern-Engagement ausdrücklich begrüßte: „Wir müssen beim Kinderbildungsgesetz nachbessern.“ Die Politikerin versprach, die Unterschriften weiterzugeben. Außerdem will sich die Steinfurterin im März mit den Elternvertretern zusammensetzen, um die Lage vor Ort genauer zu diskutieren.

Kleine Kinder – Großartige Betreuung – Landtagsabgeordnete Schulze Föcking besucht Zwergenland

Kleine Kinder – Großartige Betreuung – Landtagsabgeordnete Schulze Föcking besucht Zwergenland

Besuch im Kindergarten Zwergenland in Ochtrup

Ochtrup. Von einem gut aufgestellten Betreuungsangebot für Kinder konnte sich diese Woche die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking MdL und CDU-Ratsmitglied Barbara Kuhls-Mahliz bei einem Besuch im „Zwergenland“ überzeugen.

Seit Sommer 2011 bietet das „Zwergenland“ an der Kuhweide im Rahmen der Kindertagespflege Eltern Betreuungsmöglichkeiten für Ihre Kinder an. Mit Gerlinde Brook-Eilert und Marion Dörken kümmern sich zwei qualifizierte Tagesmütter um die zur Zeit insgesamt 8 Kinder. Das jüngste ist 3 Monate alt.

Tagesväter- und Tagesmüttern erfreuen sich Jahren steigender Beliebtheit. Die Betreuung findet in einer kleinen und überschaubaren Gruppe statt. Die Beziehung zu den Kindern ist sehr eng. Die ständige Rückkopplung zu den Eltern wird groß geschrieben.

„Tagesmütter durchlaufen zahlreiche Qualifizierungen und nehmen ständig an Fortbildungen teil. Dies gewährleistet ein hohes pädagogisches Niveau. Einen Teil der Unterbringungskosten der Eltern erstattet das Jugendamt. Schön, dass wir in Ochtrup auch dieses Angebot für unsere Eltern vorhalten können“, so Barbara Kuhls-Mahliz.

„Ich freue mich, dass es Ochtrup das „Zwergenland“ als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Kindertagesstätten gibt. Hier finden Eltern, die ihre Kinder nur stundenweise abgeben wollen, eine flexible und qualifizierte Betreuung auf hohem Niveau vor. Die Kinder können dort miteinander spielen, bekommen auf Wunsch ein Mittagessen und haben die Möglichkeit, dort zu schlafen Ein rundherum gelungenes und individuell abgestimmtes Programm“, so Christina Schulze Föcking MdL sichtlich angetan in ihrem Fazit.

Eltern, die sich für die Einrichtung interessieren können unter der Telefonnummer 02553/9732577 bei Gerlinde Book-Eilert und Marion Dörken Kontakt aufnehmen.