Steuerliche Entlastungen für Ehrenamtliche im Kreis Steinfurt

Steuerliche Entlastungen für Ehrenamtliche im Kreis Steinfurt

Steuerliche Entlastungen für Ehrenamtliche im Kreis Steinfurt

Düsseldorf/Kreis Steinfurt. – „Ohne Menschen, die freiwillig anpacken, die sich ehrenamtlich engagieren, wäre unsere Gesellschaft erheblich ärmer und unsozialer!“ Mit diesen Worten bringt die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking aus dem Kreis Steinfurt auf den Punkt, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für das Gemeinwesen ist. „Wir freuen uns daher sehr, dass die NRW-Landesregierung unter Federführung von Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) nun Ehrenamtliche weiter entlasten will“, ergänzt Schulze Föckings CDU-Landtagskollegin Andrea Stullich. Eine entsprechende Initiative für steuerliche Vereinfachungen und eine Stärkung der Mitte der Gesellschaft will der nordrhein-westfälische CDU-Finanzminister in der ersten Juliwoche in den Bundesrat einbringen.

Insgesamt geht es um steuerliche Entlastungen von rund 800 Millionen Euro bundesweit pro Jahr. Konkret geplant sind zum Beispiel:

  • Trainerinnen und Trainer, die diese Tätigkeit in Sportvereinen nebenberuflich ausüben, profitieren von der Übungsleiterpauschale. Einnahmen von Ausbilderinnen und Ausbildern zum Beispiel bei der Freiwilligen Feuerwehr werden hierdurch ebenfalls begünstigt. Der steuerfreie Anteil (Übungsleiterpauschale) soll von 2.400 auf 3.000 Euro erhöht werden.
  • Kinderbetreuungskosten sollen künftig bis zu einem Höchstbetrag von 6.000 Euro (bisher 4.000 Euro) berücksichtigt werden. Dadurch wird insbesondere die Betreuung von Kindern zum Beispiel in Kitas und bei Tagesmüttern stärker steuerlich unterstützt.
  • Für die Ausbildung oder das Studium verlassen viele Kinder das Elternhaus, werden aber gleichzeitig weiter von den Eltern finanziell unterstützt, insbesondere durch die Übernahme von Wohnraumkosten. Die Anhebung des Freibetrages für Kinder in Studium und Ausbildung von 924 Euro auf 1.200 Euro trägt diesem finanziellen Sonderbedarf Rechnung.
  • Die Anhebung des Pflegepauschbetrages von 924 Euro auf 1.200 Euro fördert die Pflege durch Familienangehörige im gewohnten Umfeld.

Schulze Föcking und Stullich: „Wir wollen diejenigen entlasten, die sich in der Mitte der Gesellschaft für den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens in besonderer Weise einsetzen. Diese Menschen sind der Kitt unserer Gesellschaft. Ihre tagtägliche Leistung wollen wir noch stärker anerkennen. Zugleich wollen wir die Rahmenbedingungen für Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern.“