Münstersche Zeitung: CDU-Ortsvorsitzende Doris Gremplinski zieht positive Bilanz der Aktivitäten – „Engagierte Teamarbeit“

Münstersche Zeitung: CDU-Ortsvorsitzende Doris Gremplinski zieht positive Bilanz der Aktivitäten – „Engagierte Teamarbeit“

Münstersche Zeitung: CDU-Ortsvorsitzende Doris Gremplinski zieht positive Bilanz der Aktivitäten – „Engagierte Teamarbeit“

BURGSTEINFURT. „Wenn 80 Prozent der bundesweiten Schulden der Länder auf das Konto von NRW gehen, muss man so ganz viel nicht mehr erklären“, stimmte Christina Schulze Föcking bei ihrer Bilanz der Landespolitik in der Mitgliederversammlung der CDU Burgsteinfurt deutliche Töne an.

Zuvor stellte die CDU-Ortsvorsitzende Doris Gremplinski ihren Jahresbericht der CDU-Aktivitäten des Vorstandes vor, den es in diesem Umfang der Aktivitäten zuvor wohl noch nicht gegeben habe. „Eine engagierte Teamarbeit“, betonte die Ortsvorsitzende.

Besuche bei Unternehmen und Einrichtungen, vor Ort bei den Bürgern sein und miteinander das Gespräch führen sei das große Leitbild des Ortsverbandes. Er wolle Bürgernähe nicht nur predigen, sondern intensiv in der politischen Arbeit leben, machte die Vorsitzende in ihrem Fazit nochmals deutlich.

Vorab hatten sich auch die Kassenführer Günther Schwarte (Gesamtkasse) und Wilfrid Völker (Bürgerbüro) großes Lob für die korrekte und untadelige Kassenführung bei den Prüfern Heribert Frank und Josef Büscher eingeholt. Die Entlastung des Vorstandes war nur noch Formsache.

Christina Schulze Föcking betonte aus der Landtagsfraktion nochmals das klare Nein zum Fracking. „Wir wollen unter anderem unser Grundwasser in keiner Weise gefährden, das Nein ist eindeutig.“ Zur Umsetzung der Inklusion zeigte sie zudem deutlichen Handlungsbedarf für die NRW-Regierung auf. „Es kann nicht der Wille der Eltern sein, ihre Kinder quer durch den Kreis zu fahren, um eine notwendige Förderung ihrer Kinder zu erhalten.“ Der Elternwille und die Wahlfreiheit fänden hier nicht im notwendigen Maß Berücksichtigung. Die Frage, weite Schulwege oder Anmeldung an der Regelschule sei nicht für alle Eltern und Kinder eine wirkliche Alternative.

5 Punkte-Wahlprogramm

Die Kommunalfinanzen in NRW mit einer erheblichen Ungleichbehandlung in den Zuweisungen zwischen Ballungsraum (507 Euro pro Bürger) und dem ländlichen Münsterland (281 Euro pro Bürger) sowie ein deutliches Nein gegen die „unsinnige Zentralisierung der Lebensmittelkontrollen“ prägten deutlich ihre Ausführungen.

„Mit unserem 5 Punkte-Wahlprogramm sind wir bestens aufgestellt. Die klare Verpflichtung zur engagierten, bürgernahen Politik, unbeirrt den Weg des Schuldenabbaus weiterzugehen, die Stadtentwicklung für alle zu fördern, Wirtschaft und Handel zu stärken und den Elternwillen zu unserem Schulsystem umzusetzen, umfasst alle wesentlichen Politikfelder. Wir stellen uns mit Kompetenz der Kommunalwahl 2014“, schloss Doris Gremplinski die gut besuchte Mitgliederversammlung im CDU-Bürgerbüro im Wippert.