Landesdelegiertentagung des Agrarausschusses der NRW-CDU bestätigt Vorstand

Landesdelegiertentagung des Agrarausschusses der NRW-CDU bestätigt Vorstand

Landesdelegiertentagung des Agrarausschusses der NRW-CDU bestätigt Vorstand

Christina Schulze Föcking MdL mit 98,1% wiedergewählt

Personelle Kontinuität und ein starkes Signal für die Vorsitzende, das waren die Signale, die von der diesjährigen Landesdelegiertentagung des Agrarausschusses der CDU Nordrhein-Westfalen in Jülich ausgingen. Der amtierende Vorstand wurde bestätigt, die Vorsitzende Christina Schulze Föcking MdL mit 98,1 %. Mit Bedacht war der Veranstaltungsort gewählt, die Zuckerfabrik Pfeifer und Langen. Den Kontakt hat der örtliche Landtagsabgeordnete Josef Wirtz MdL hergestellt, von Beruf ebenfalls Landwirt.

Christina Schulze Föcking MdL hob in Ihrer Rede die besondere Bedeutung der Landwirtschaft als heimischer Wirtschaftsfaktor und die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Verarbeitern hervor. Zusammen mit den vor- und nachgelagerten Bereichen sowie der Ernährungswirtschaft und dem Gartenbau sichere die Branche die Arbeitsplätze von rund 400.000 Beschäftigten.

Sie kritisierte, dass die Landesregierung diesen Erfolg mit einer Reihe von Eingriffen bedrohe und damit dem Strukturwandel im ländlichen Raum zu immer größeren Einheiten anheize. Auch stellte Sie sich vor die Landwirte und erklärte: “Kaum eine Branche in NRW erbringt unentgeltlich so viele gesellschaftliche Leistungen. Dies sollte die Landesregierung endlich zur Kenntnis nehmen und ihren Generalverdacht gegenüber den Landwirten beenden“.

In einen Grußwort an die Delegierten nahm auch der Landesvorsitzende der NRW CDU, Armin Laschet, diesen Gedanken auf. Auch er attestierte der Landesregierung und namentlich dem Minister eine einseitige Klientelpolitik, die im Ergebnis jedoch schlecht für alle Beteiligten sei: Die Landwirte, weil deren Existenz bedroht werde, die Verbraucher, weil im Ergebnis nicht mehr, sondern weniger sichere Lebensmittel stünden und die Natur, weil sie einen Sachwalter in eigener Sache verliere. Die Landwirtschaft in NRW sei nachhaltig, vielfältig und zukunftsfähig aufgestellt. Insofern sei sie, wie es das Motto der Tagung zu Recht ausdrücke, ein starkes Stück NRW.