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Aug. 26, 2026

Kleine Hilfe, große Wirkung

v.l.n.r.: Franz-Josef Thierry, Lisa Schaefer, Christina Schulze Föcking, Wolfgang Klaus, Joachim Jöstingmeier.

CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking besucht das Repair mobil Reckenfeld

Ein Bild müsste aufgehängt, eine klemmende Schublade wieder gängig gemacht oder ein tropfender Wasserhahn repariert werden. Eigentlich Kleinigkeiten, die jedoch gerade für ältere Menschen schnell zur Herausforderung werden können. Genau hier setzt das Repair mobil Reckenfeld an: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kommen zu den Menschen nach Hause und packen dort an, wo Unterstützung gebraucht wird.

Die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking informierte sich bei einem Besuch über die Initiative und kam mit den Beteiligten ins Gespräch. Der Kontakt war bei einer ihrer Bürgersprechstunden in Reckenfeld entstanden, bei der sie auf das Angebot aufmerksam gemacht und zu einem persönlichen Besuch eingeladen worden war.

„Das Repair mobil ist ein tolles, niedrigschwelliges Angebot“, sagt Christina Schulze Föcking. „Hier stellen Menschen ihre Erfahrung, ihr handwerkliches Können und ihre Zeit in den Dienst anderer. Das ist konkrete Hilfe und gelebte Nachbarschaft zugleich. Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen von diesem Angebot erfahren.“

Unter dem Gedanken „Ältere helfen Älteren“ übernehmen die Ehrenamtlichen kleinere Arbeiten, für die früher vielleicht Familienmitglieder oder Nachbarn zur Stelle waren. Das Spektrum reicht vom Aufhängen von Gardinen über das Ölen von Scharnieren und Einstellen einer Fernbedienung bis hin zu kleineren Reparaturen. Bewusst endet die Hilfe dort, wo professionelles Handwerk gefragt ist.

„Manchmal braucht es nur das richtige Werkzeug, etwas Erfahrung und eine helfende Hand“, sagt Joachim Jöstingmeier vom Repair mobil Reckenfeld. „Uns ist wichtig, dass ältere Menschen mit solchen kleinen Problemen nicht allein dastehen. Ein Anruf genügt, und wir schauen, wie wir helfen können.“

Besonders niedrig ist auch die finanzielle Hürde: Ein Einsatz kostet fünf Euro – unabhängig davon, wie lange die Hilfe dauert. Werden Materialien benötigt, kommen lediglich die entsprechenden Materialkosten hinzu.

Damit das Repair mobil auch künftig zuverlässig helfen und möglichst noch mehr Menschen erreichen kann, freut sich die Initiative zugleich über Unterstützung aus der Bevölkerung – sei es durch Menschen, die sich selbst mit handwerklichem Geschick ehrenamtlich einbringen möchten, oder durch Spenden.

„Wir möchten dieses Angebot dauerhaft erhalten und gerne weiterentwickeln“, erklärt Joachim Jöstingmeier. „Wer uns unterstützt, trägt ganz unmittelbar dazu bei, dass wir auch künftig zu älteren Menschen nach Hause kommen und dort helfen können, wo es nötig ist.“

Für Christina Schulze Föcking liegt darin eine besondere Stärke des Projekts: „Das Repair mobil zeigt, was möglich ist, wenn Menschen vor Ort Verantwortung füreinander übernehmen. Ein solches Engagement verdient Aufmerksamkeit und Unterstützung.“

Wer die Hilfe des Repair mobils in Anspruch nehmen, sich selbst engagieren oder die Initiative anderweitig unterstützen möchte, kann telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen.

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