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Juni 8, 2026

536.784 Euro für schwerstkranke Kinder: 

Rekordjahr für die Glückstour – starke Beteiligung aus dem Kreis Steinfurt

Mit einer Rekordspendensumme von 536.784 Euro hat die Glückstour des Schornsteinfegerhandwerks 2026 ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität gesetzt. Die bundesweite Benefizaktion zählt zu den größten privat finanzierten Charity-Projekten Deutschlands und unterstützt seit 2006 krebs- und schwerstkranke Kinder sowie deren Familien.

Auch der Kreis Steinfurt war bei der diesjährigen Tour stark vertreten. Mit dabei waren die Schirmherrin der Glückstour, die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking, die Ochtruperin Mechtild Wiggenhorn sowie der Neuenkirchener Schornsteinfeger Jürgen Fischer.

Innerhalb von sieben Tagen legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrer Strecke von Braunschweig nach Straubing rund 1.000 Kilometer zurück. Doch im Mittelpunkt stehen dabei nicht sportliche Bestleistungen, sondern die Menschen, für die gefahren wird: Kinder und Familien, deren Alltag von schweren Erkrankungen geprägt ist.

Christina Schulze Föcking absolvierte – wie bereits im Vorjahr – die komplette Tour auf dem Rennrad. Auch Mechtild Wiggenhorn stellte sich erneut der Herausforderung und trat jeden Kilometer für den guten Zweck in die Pedale.

„536.784 Euro sind eine beeindruckende Summe. Doch noch beeindruckender sind die Menschen hinter dieser Zahl: die Kinder und Familien, für die wir fahren, die vielen Ehrenamtlichen, Unterstützer und Spender sowie die außergewöhnliche Gemeinschaft, die diese Tour trägt“, sagt Christina Schulze Föcking.

Die Glückstour lebt von Begegnungen. Entlang der Strecke trafen die Teilnehmer auf betroffene Familien, engagierte Helferinnen und Helfer sowie zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer. Viele dieser Gespräche hinterließen bleibende Eindrücke und machten deutlich, wie wichtig die Hilfe für die betroffenen Familien ist.

Einen unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen der Tour leistete auch Jürgen Fischer aus Neuenkirchen. Während der gesamten Woche sorgte er für die Versorgung des Fahrerfeldes. Ob Getränke, Verpflegung oder die nötige Stärkung zwischen den Etappen – sein Einsatz stellte sicher, dass sich die Fahrerinnen und Fahrer voll auf die täglichen Herausforderungen konzentrieren konnten.

„Wer eine Woche lang gemeinsam unterwegs ist, erlebt, was echter Zusammenhalt bedeutet. Die Glückstour lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, anpacken und zeigen, was Mitmenschlichkeit bewirken kann“, betont Schulze Föcking.

Die Rekordspendensumme ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Gemeinschaftsleistung. Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger, Betriebe, Innungen, Sponsoren, Partner und unzählige Unterstützerinnen und Unterstützer in ganz Deutschland haben dazu beigetragen, dass erneut Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.

Besonders bewegt zeigte sich die Schirmherrin von der Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft entlang der Strecke. Überall wurden die Teilnehmer empfangen, unterstützt und ermutigt.

„Wir sind sicher angekommen. Wir sind überwältigt. Und wir sind dankbar. Vor allem aber wissen wir nach dieser Woche mehr denn je: Diese Familien brauchen unsere Unterstützung. Deshalb werden wir weitermachen“, sind sich die drei Teilnehmer aus dem Kreis Steinfurt einig.

Das Leitmotiv der Glückstour bringt diesen Gedanken seit fast zwei Jahrzehnten auf den Punkt:

„Gesundwerden darf keine Glückssache sein.“

536.784 Euro.
71 unterstützte Einrichtungen.
1.000 Kilometer.
Unzählige Begegnungen.
Und unendlich viel Herzblut.

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