
Die Steinfurter CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking setzt sich mit großem Nachdruck für den Schutz von Kindern ein. Als Sprecherin der CDU- und CSU-Kinderschutzpolitikerinnen und -politiker leitete sie in dieser Woche in Wiesbaden ein bundesweites Treffen, bei dem Fachleute aus Politik, Justiz und Jugendhilfe über aktuelle Herausforderungen im Kinderschutz berieten. Ergebnis des Treffens ist die „Wiesbadener Erklärung“, die sich für kindgerechtere Gerichtsverfahren und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern, Polizei und Justiz ausspricht.
„Gerichtsverfahren müssen sich konsequent am Kindeswohl orientieren. Kinder haben das Recht, gehört und ernst genommen zu werden. Nur fundierte und nachvollziehbare Gutachten können eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen im Sinne der Kinder bilden“, erklärt Schulze Föcking. „Familiengerichte tragen eine große Verantwortung für das Wohl von Kindern. Dafür brauchen sie eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Mut, im Zweifel auch neue Wege zu gehen.“
Besonders wichtig ist der CDU-Politikerin, dass politische Entscheidungen nicht irgendwo in Berlin oder Düsseldorf stecken bleiben, sondern Wirkung vor Ort entfalten: „Aber manches muss zunächst auf Landes- und Bundesebene größer gedacht werden – wenn auch immer auf der Basis der Politik vor Ort – , um anschließend in den Alltag von Familien, Schulen und Jugendhilfe einzufließen. Nur wenn alle Ebenen zusammenarbeiten, entsteht wirklicher Kinderschutz.“
Christina Schulze Föcking engagiert sich im Rahmen der politischen Arbeit seit vielen Jahren für den Schutz von Kindern und Jugendlichen – besonders im Kreis Steinfurt steht sie im engen Austausch mit den Akteuren, die tagtäglich Verantwortung tragen. Ihr Ziel ist es, den Kinderschutz dauerhaft zu stärken, Missstände frühzeitig zu erkennen und Hilfsstrukturen zu verbessern. „Kinderschutz lebt von Verantwortungsbewusstsein, offener Kommunikation und dem Willen, genau hinzuschauen – auf allen Ebenen“, sagt sie.
Mit der Wiesbadener Erklärung setzen die Kinderschutzpolitikerinnen und -politiker der CDU und CSU ein klares Signal: Kinderschutz muss konsequent umgesetzt und Entscheidungen in familiengerichtlichen Verfahren transparent, fundiert und am Wohl der Kinder orientiert sein.

