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Mrz 3, 2022

Firmenbesuch: Schulze Föcking bei Arnskötter Präzisionstechnik 

„Gut, dass es hier völlig selbstverständlich ist“

Wo Maschinenbau mancherorts noch als Männerdomäne gilt, ist er bei der Arnskötter GmbH in Greven längst in Frauenhand. Anna Arnskötter führt das mittelständische Unternehmen an der Mergenthaler Straße seit mittlerweile sechs Jahren. Die heimische Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking (CDU) erkundigte sich nun im Rahmen eines Firmenbesuchs bei der jungen Geschäftsführerin.

„Ich finde es gut, dass es hier völlig selbstverständlich ist, wenn eine junge Frau das Unternehmen souverän führt“, sagte die Abgeordnete schon nach den ersten Gesprächsminuten. Denn die rund 35 Mitarbeiter kennen ihre heutige Chefin schon von Kindes-beinen an, viele waren bereits im elterlichen Betrieb tätig. Deshalb sei auch das Betriebsklima stets gut gewesen.

Dennoch war nicht immer klar, dass sie das Unternehmen einmal übernehmen würde. Ihre spannende Vita begann mit einer Ausbildung zur Mediengestalterin, es folgte das Studium der Betriebswirtschaft mit einem besonderen Fokus auf Marketing. Schließlich waren da noch mehrere Auslandsaufenthalte mit vielfältigen Erfahrungen – doch dann kam die Suche ihrer Eltern nach einer Nachfolgelösung. „Ich bin stolz darauf, was meine Eltern hier aufgebaut haben“, betont Arnskötter. Das habe letztlich den Ausschlag gegeben, die Herausforderung anzunehmen.

Bei einem Rundgang durch die Hallen erkundigte Christina Schulze Föcking sich unter anderem nach den Auswirkungen der Pandemie auf das Unternehmen. Die Branche laufe vergleichsweise stabil, durch kluge Personalpolitik habe man das Infektionsrisiko hier minimieren und den Betrieb aufrechterhalten können. Arnskötter bekräftigt: „Ich will, dass die  Kunden sich auf uns verlassen können“.

Die Landespolitikerin nutzte den Termin auch, um den Mittelstand in der Region zu loben: „Sie sind der Motor unseres Wohlstandes und wir brauchen gute Bedingungen, damit das auch so bleibt“. In Zeiten vielfältiger Herausforderungen wie etwa dem Fachkräftemangel sei das nicht selbstverständlich, heißt es weiter. Arnskötter bedankte sich schließlich bei Christina Schulze Föcking für das offene Ohr und die Bereitschaft, sich bei Bedarf um ihre Anliegen zu kümmern.

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