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Jul 25, 2019

Zusätzliche 23,7 Millionen für die Kitas im Kreis Steinfurt

Die  Jugendämter im Kreis Steinfurt haben zusätzlich 13.063.109 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 10.600.544 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten. Diese Zahlen zur Kita-Finanzierung hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW heute (25.7.2019) veröffentlicht.

„Mit den zusätzlichen Mitteln für die Träger sichern wir die Qualität in den Kitas“, erklärt dazu Christina Schulze Föcking, CDU-Landtagsabgeordnete aus Steinfurt: „Die Erzieherinnen und Erzieher sind der wichtigste Faktor für gute Betreuung und frühkindliche Bildung. Mit dem Geld schaffen wir die Grundlage dafür, dass die qualifizierten Beschäftigten ihre Arbeit für die Kinder und Familien in Nordrhein-Westfalen verlässlich fortsetzen können.“ Das Kreisjugendamt in Steinfurt hat von den genannten Summen 7.416.366 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 6.064.223 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten.

„Die NRW-Koalition stärkt seit Regierungsantritt 2017 konsequent die Kitalandschaft in Nordrhein-Westfalen und damit die Familien in unserem Land“, so Andrea Stullich, CDU-Landtagsabgeordnete aus Rheine: „Wir haben sowohl ein Kita-Rettungspaket aufgelegt, als auch ein Übergangsgesetz beschlossen. Beides hilft, die Rahmenbedingungen für qualitativ gute frühkindliche Bildung und Betreuung in unseren Kindertagesstätten bis zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) finanziell abzusichern.“ Das Jugendamt der Stadt Rheine hat von den genannten Summen 2.033.052 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 1.641.187 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten.

Die CDU-/FDP-Landesregierung habe direkt nach Regierungsantritt die Existenz vieler Kitas gesichert, die unter Rot-Grün kurz vor der Schließung standen, so die beiden CDU-Abgeordneten aus dem Kreis Steinfurt. Es sei ihnen „ein wichtiges Anliegen, dass die Kleinsten bei uns Kreis Steinfurt gut versorgt sind.“

Neben dem Kreisjungendamt in Steinfurt und dem Jugendamt der Stadt Rheine gibt es noch Jugendämter in Emsdetten, Greven und Ibbenbüren. Das Jugendamt der Stadt Emsdetten hat zusätzlich 933.714 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 751.615 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten. Das Jugendamt der Stadt Greven hat zusätzlich 1.344.813 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 1.085.031 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten. Das Jugendamt der Stadt Ibbenbüren hat zusätzlich 1.335.164 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 1.058.488 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten.

Hintergrund:

Ein wesentlicher Baustein im Koalitionsvertrag ist die Reformierung des Kinderbildungsgesetzes für unsere Kleinsten. Das KiBiz ist die Finanzierungsgrundlage der Kitas in Nordrhein-Westfalen. Der Gesetzesentwurf wurde im Juli von CDU und FDP ins Parlament eingebracht. Die Reform soll für das Kindergartenjahr 2020/21 in Kraft treten.

Unmittelbar nach Regierungsantritt im Jahr 2017 hat die NRW-Koalition mit dem Kita-Rettungspaket von einen halbe Milliarde Euro zusätzlich zur Regelförderung eine erste Unterstützung der Kindertagesstätten auf den Weg gebracht. In einem zweiten Schritt wurde das Übergangsgesetz beschlossen. Es bringt den Kita-Trägern nochmals zusätzliche Mittel in Höhe von 450 Millionen Euro für das aktuell laufende Kita-Jahr 2019/20. Mit dem neuen KiBiz werden ab dem kommenden Kita-Jahr jährlich und zusätzlich 1,3 Milliarden Euro in das System der Kindertagesbetreuung investiert werden. Davon rund eine Milliarde Euro in mehr Qualität.

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