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Münstersche Zeitung: CDU-Bürgersprechstunde mit MdL Christina Schulze Föcking

Münstersche Zeitung: CDU-Bürgersprechstunde mit MdL Christina Schulze Föcking

Radweg nach Schöppingen im Blick

HORSTMAR. Viel Zeit nahm sich die Landtagsabgeordnete (MdL) Christina Schulze Föcking bei der CDU-Bürgersprechstunde im Keller der Grollenburg. Schwerpunktthemen waren dabei der Radweg in Richtung Schöppingen und die Änderung des Landesjagdgesetzes.

Radweg in 3 Jahren

Bereits 2011 hatte die MdL eine kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, wann mit dem Netzschluss des Radweges in der Bauerschaft Haltern in Richtung Schöppingen zu rechnen sei. Nach Auskunft von Engelbert Rauen, dem Vorsitzenden des Regionalrates, sei der Radweg in der Rangfolge nach oben gerutscht und werde nun auf Platz 13 geführt. In etwa drei Jahren sei mit der Umsetzung zu rechnen. Die gesamten Baukosten seien mit 451000 Euro veranschlagt.

„Wir wissen noch nicht genau, was in der Novellierung des Jagdgesetzes steht“, beantwortete Christina Schulze Föcking eine Frage von Chris Große Kleimann. Es werde, aber erhebliche Einschränkungen bei der Jagdausübung geben. Zudem können nur noch wenige Wildarten bejagt werden.

Neues Jagdgesetz?

Schon jetzt beobachte Chris Große Kleimann eine Zunahme der Krähen und Dohlen. „Wenn man Krähen nicht mehr schießen dürfe, könne man gleich das Projekt der Lerchenfenster auf den Äckern aufgeben“, gab die Politikerin zu Bedenken. Es gebe sicherlich auch bei den Jägern schwarze Schafe, aber in der Regel gehe der Jäger mit viel Verantwortung mit dem Jagdausübungsrecht um.

Sie machte das fest an dem Verhalten der Jäger im letzten Herbst, als man wegen des geringen Wildbestandes viele Jagden absagte und das Revier schonte. Die Jagd sei eines der natürlichsten Dinge und habe es immer schon gegeben. Bei der Novellierung des Jagdgesetzes gehe es um pure Umsetzung einer nicht nachzuvollziehenden Ideologie, meinte die Landtagsabgeordnete.fn