Blog : Kreis Steinfurt

Westfälische Nachrichten: CDU-Frauen feiern Jubiläum

Westfälische Nachrichten: CDU-Frauen feiern Jubiläum

KREIS STEINFURT – Blumen und Gratulationen gab es reichlich zum 40-jährigen Jubiläum der CDU-Frauenunion im Kreis Steinfurt. „Vereinbarkeit von Familie und Beruf war das Thema der 80-er Jahre.“ erinnerte die Landesvorsitzende Ingrid Fischbach an viele Meilensteine in der Arbeit der CDU-Frauen. Der Ausbau der Kita-Plätze sei nicht zuletzt unter dem Druck der CDU-Frauen in den letzten Jahren gut vorangekommen und heute ein wichtiger Baustein in der Familienplanung junger Menschen. Mit der „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“, der Entgeltgleichheit für Frauen und der Integration der Flüchtlingsfrauen formulierte sie zukünftige Themenschwerpunkte. Die CDU-Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking lobte, dass die CDU-Frauenunion in den zurückliegenden 40 Jahren immer wieder für eine weibliche Denkweise in der Politik gesorgt habe und dankte der FU-Kreisvorsitzenden Erika Nadicksbernd sowie den Vorgängerinnen Otti Hüls, Gisela Köster und Annette Willebrandt für ihre Pionierarbeit. Für kurzweilige Unterhaltung sorgte das Improvisations-Theater „Hals-über-Kopf“ aus Ibbenbüren. Mitreißend parodierte das Trio Bundeskanzlerin Angela Merkel, löste Mordfälle, beschrieb Situationen im Leben eines Schlossherrn mit Dachbewohnern und verwandelte die Frauenunion kurzerhand in die „Fledermaus-Union“.

Westfälische Nachrichten: „Einer von uns“: Dr. Klaus Effing will Landrat im Kreis Steinfurt werden

Westfälische Nachrichten: „Einer von uns“: Dr. Klaus Effing will Landrat im Kreis Steinfurt werden

Die Kreis-CDU schickt den 46-jährigen Emsdettener Verwaltungsfachmann Dr. Klaus Effing ins Rennen um die Kubendorff-Nachfolge als Landrat des Kreises Steinfurt. Die CDU-Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking präsentierte die Spannung erwartete Personalie am Samstagvormittag in Rheine.

Dr. Effing leitet derzeit das Haupt- und Personalamt der Steinfurter KreisVerwaltung. Mitglied der CDU ist er seit 2008.

Schon am Freitagabend habe sie Dr. Effing dem CDU-Kreisvorstand, der Kreistags-Fraktion und allen Ortsvorsitzenden aus dem Kreis bei einer Versammlung in Wettringen vorgestellt, sagte Schulze Föcking. Die Versammlung habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, Dr. Effing am 15. April offiziell in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten als den CDU-Kandidaten für die Landratswahl am 13. September zu nominieren. Sie selbst sei fest davon überzeugt, dass Dr. Effing der richtige Kandidat sei. „Er ist fachlich hoch qualifiziert, kennt die Verwaltung bestens, kommt aus dem Kreis und kennt den Kreis und er hat das Herz auf auf dem rechten Fleck,“ sagte die Kreisvorsitzende.

Effing selbst betonte, er habe sich nicht selbst um die Kandidatur beworben, allenfalls „mal kurz im Traum“ daran gedacht. Als er dann von der Findungskommission angesprochen worden sei, habe er sich kurz mit seiner Familie beraten und dann gesagt: „Ja, das mache ich“. „Es gibt so Chancen, die kommen ein Mal, da muss man zupacken,“ führte er weiter aus. Das einstimme Votum am Freitagabend für seine Person sei „ganz überwältigend“ gewesen. „Die CDU wartet darauf, dass der Wahlkampf losgeht“, meinte er, und: „Wir fangen jetzt einfach an.“

Als Hauptamtsleiter der Kreisverwaltung fühle er sich ausgesprochen wohl, aber als Landrat könne er natürlich noch mehr bewegen. Er freue sich sehr auf diese Aufgabe. Natürlich habe er sich gefragt: „Kannst Du das?“ Seine Antwort: „Ich glaube, das kann ich, ja, ich bin mir ganz sicher“. Als „Kind des Kreises und der Kreisverwaltung“ habe er eine ganz besondere Beziehung zum Kreis und empfinde seine Nominierung als „echte Berufung“. Solle er seien Motivation in einem Satz zusammenfassen, sei das: „Einer von uns. Ich komme aus dem Kreis und bin für den Kreis da.“

Auch der noch amtierende Landrat Thomas Kubendorff sprach sich für Dr. Effing als möglichen Nachfolger aus. „Ich schätze seine Kompetenz und sein Engagement sehr. Ganz wichtig ist aber: Er ist mit dem Herzen dabei, wie ich auch.“

Effing kündigte bereits an, die Familienpolitik zu einem Schwerpunkt des Wahlkampfes und seiner künftigen Politik machen zu wollen. Die Arbeitsmarktpolitik und das Thema Digitalisierung seien weitere Hauptfelder seines Interesses und auch den „Naturkreis“ Steinfurt wolle er pflegen und ausbauen. Die kommenden Wochen und Monate werde er nutzen, um intensiv das Gespräch mit den Bürgern zu nutzen, kündigte er an.

Zur Person: Effing wurde im August 1968 in Emsdetten geboren, wo er heute auch wohnt. Er ist verheiratet mit seiner Ehefrau Susanne, Vater einer Tochter (Anne, 15 Jahre) und eines Sohnes (Peter, 14 Jahre). Von 1968 bis 89 machte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Kreis Steinfurt, später schloss sich ein nebenberufliches Studium der Betriebswirtschaftslehre an, das er mit dem Diplom abschloss. Es folgte, ebenfalls neben beruflich, ein Studium „Öffentliches Management“ an der Universität Kassel und dort ebenfalls nebenberuflich die Dissertation zum Thema „Möglichkeiten zur Verbesserung der Effektivität des Handelns von Behörden vor dem Hintegrund der Theorie lernender Organisationen, untersucht am Beispiel der Arbeitsvermittlung in deutschen Optionskommunen“, die er 2011 mit „cum Laude“ abschloss. In seiner Freizeit treibt Effing gerne Sport, vor allem Laufen und Basketball.