Miteinander der Generationen: Prof. Otto Wulff und Paul Ziemiak im Gespräch

Miteinander der Generationen: Prof. Otto Wulff und Paul Ziemiak im Gespräch

Miteinander der Generationen: Prof. Otto Wulff und Paul Ziemiak im Gespräch

Beide bewegen die großen Zukunftsfragen: Wie gestalten wir dem demographischen Wandel? Was wird aus Europa? Und wie bringen wir NRW von den Schlusslichtplätzen wieder an die Spitze?

Die Bundesvorsitzenden von Senioren-Union und Junger Union, Prof. Otto Wulff und Paul Ziemiak, waren gemeinsam zu Gast in Saerbeck, und Gastgeberin Christina Schulze-Föcking, CDU-Kreisvorsitzende und CDU-Landtagsabgeordnete, freute sich über das große Interesse im vollbesetzten Saal: „Das Miteinander der Generationen ist wichtig! Die Jungen sind vielleicht manchmal schneller unterwegs – aber die Älteren kennen die Abkürzungen!“

Paul Ziemiak stellte dann auch das Miteinander – das Zusammenstehen – der Generationen in dem Mittelpunkt seiner Rede: „Wir jungen Leute müssen die Leistung der älteren Generationen anerkennen. Wir wollen den Wohlstand erhalten und sichern, damit auch zukünftige Generationen davon profitieren.“  Bezogen auf die anstehende NRW-Wahl, sagte Ziemiak: „NRW verspielt diese Zukunft, wenn Rot-Grün weiter hier regiert. NRW ist in weiten Bereichen der Entwicklung am Ende der Kette, der Schleppanker. Es geht nur mühsam vorwärts. Nur im Verkehrsstau und bei der Kriminalität liegt NRW vorne.“ Die SPD wollte kein Kind in NRW zurücklassen, heute sei NRW aber führend in der Kinderarmut, kritisierte er. Und über Martin Schulz sagte Ziemiak unter dem Applaus der Zuhörer: „Schulz ist entzaubert und seine persönliche Glaubwürdigkeit hat gelitten.“

Prof. Otto Wulff forderte einen neuen Patriotismus für die Grundwerte in Deutschland ein und appellierte: „Meine Generation hat die Schrecken des Nationalismus erlebt. Lassen Sie uns in Europa keine neuen Grenzen und keinen neuen Nationalstaat aufbauen. Das geeinte Europa ist für die zukünftigen Generationen die Lösung, nicht das Problem. Es lohnt sich, heute für ein friedliches Europa zu kämpfen gegen radikale Tendenzen von rechts und links.“ Auch Wulff setzte sich kritisch mit rotgrüner Politik in NRW auseinander und forderte: „Eine vorgelagerte Bildungspolitik ist besser, als eine nachgelagerte Sozialpolitik!“

Alle drei CDU-Landtagskandidaten im Kreisgebiet, Christina Schulze-Föcking, Andrea Stullich und Felix Holling, zeigten sich in der Diskussion optimistisch, dass die CDU bei den NRW-Wahlen die Nase vorn haben werde. Christina Schulze-Föcking: „Wir sind die Stimme der Menschen im ländlichen Raum und die Alternative zu Rot-Grün, die unsere Region vernachlässigt. Bildung, innere Sicherheit und Wirtschaft – das sind die Kernthemen, um die wir uns kümmern müssen.“ Andrea Stullich unterstrich den europäischen Gedanken: „Die Errungenschaften der EU – Frieden, Freiheit und Wohlstand – sind doch viel größer als ihre Schwächen. Europa muss sozialer und sicherer werden. Wir brauchen mehr gelebte Solidarität der Mitgliedsstaaten und weniger Nationalismus. Wer Europa will, der muss es verteidigen!“