Bürgersprechstunde in Leer mit Vertretern der katholischen Kindergärten

Bürgersprechstunde in Leer mit Vertretern der katholischen Kindergärten

Bürgersprechstunde in Leer mit Vertretern der katholischen Kindergärten

Fn. Horstmar-Leer . Die Sprechstunden der Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Auch bei der jüngsten Sprechstunde in der Grollenburg nutzten viele die Gelegenheit für informative Gespräche. So wurden ihr die Sorgen und Nöte der heimischen Landwirtschaft vorgetragen, die durch die Regelungswut der derzeitigen Landesregierung viele mittlere Betriebe an den Rand des Existenzminimums führe.

Thematisiert wurden bei der Bürgersprechstunde in Leer diesmal vor allem die Probleme von Erzieherinnen mit dem Kinderbildungsgesetz. Dazu waren Elternvertreter und Erzieherinnen der drei katholischen Horstmarer Kindergärten und Mitglieder des Kirchenvorstandes von St. Gertrudis in die Grollenburg gekommen. Das KiBiz gebe zwar den Eltern

viele Freiheiten bei der Buchung des Betreuungsumfanges. Im Gegenzug führe dies jedoch bei den Erzieherinnen zu erheblichen Unsicherheiten, da eine Planung stets nur für ein Kindergartenjahr möglich sei. Eine kontinuierliche Personalentwicklung sei nicht möglich, so von Seiten der Erzieherinnen. Wenig zufrieden zeigten sich auch die Erzieherinnen mit der von rot-grünen Landesregierung eingeführten Beitragsfreiheit im dritten Kindergartenjahr. Diese mache aus ihrer Sicht wenig Sinn, da auch ohne Beitragsbefreiung ein Kindergartenbesuch im letzten Jahr vor der Schule bei den meisten Kindern bereits der Fall gewesen sei. Durch diese Neuregelung werde stattdessen viel Geld aus dem System genommen, das zur Qualitätssicherung viel dringender gebraucht worden wäre.

Nach diesen Schilderungen vereinbarte Christina Schulze Föcking MdL mit den Erzieherinnen ein persönliches Gespräch mit dem für Kindergärten zuständigen Fachsprecher der CDU-Landtagsfraktion Bernhard Tenhumberg. Die Erzieherinnen erhalten somit die Gelegenheit, ihre Sorgen und Forderungen direkt in die politische Meinungsbildung der CDU-Landtagsfraktion einfließen zu lassen.